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Für Dich2019-02-10T09:46:12+01:00

Für Dich

Du kümmerst dich um ein krankes Familienmitglied und hilfst so viel du kannst. Das machst du gerne, es ist normal für dich und auch schön zu helfen. Für andere Sachen bleibt oft wenig Zeit: Du kommst nicht mehr so viel raus. Du kannst nicht mehr so oft mit deinen Freunden chillen. Chillen ist ohnehin nicht leicht, wenn du immer an den kranken Menschen denken musst, dem du hilfst. Und zu deinen Hobbies oder Hausaufgaben kommst du oft nicht so richtig. Für ein paar Tage und Wochen geht das meist.  Aber wenn wir keine Zeit haben für unser eigenes Leben – Freunde, Hobbies oder einfach abhängen – sind wir traurig und genervt.

Du fragst dich, wie du das alles unter einen Hut bekommen sollst. Aber das geht! Wir haben für dich ein paar Tipps zusammengestellt, wie du deinem Familienmitglied helfen und auch deinen eigenen Sachen machen kannst. Wenn es dir gut geht und du auch dein eigenes Ding machst, kannst du deine Familie besser unterstützen. Dann kommt ihr alle mit Situation besser klar.

Reden

Wenn du dich um deine Familie kümmerst, ist eigentlich immer jemand da. Trotzdem fühlst du dich manchmal einsam. Deine Freunde siehst du immer weniger. Wie kannst du ihnen erzählen, wie dein Tag aussieht? Eure Leben sind so verschieden. Ob sie das verstehen, oder es voll peinlich finden, wenn du deine Mutter wäschst? Darfst du sowas Privates überhaupt weitersagen? Wenn das Jugendamt etwas mitkriegt, gibt es dann Ärger? Und die Leute in deiner Klasse, lachen die dich aus, wenn sie erfahren, was du machst?

Solche Fragen und Ängste können wir gut verstehen. Du willst einfach mit deiner Familie normal zusammenleben. Wir wollen dir aber Mut machen, mit anderen über dein Leben zu reden. Jeder muss mal reden, wenn’s ihm nicht gut geht. Was du machst, ist auch nichts Außerirdisches: Es gibt mehr kranke oder behinderte Menschen als man denkt – In Berlin hilft in jeder Klasse mindestens einer einem Freund oder Familienmitglied. Das ist also ein ganz normales Thema, darüber kannst du echt sprechen. Überleg mal, zu wem du Vertrauen hast, dass er / sie dir zuhört und Verständnis hat für dich. Am besten wären natürlich Leute aus deiner Familie oder Freunde. Wenn du erstmal nicht weißt, wie du anfangen sollst, kannst du dich auch an Profis wenden: An deiner Schule sind das dein Vertrauenslehrer oder Schulsozialarbeiter. Du kannst auch uns eine anonyme Mai schicken und wir können zusammen überlegen, mit wem du am besten reden kannst.

Wir können dir auch helfen, andere Kids kennenzulernen, die sich um jemand kümmern. Sie wissen, wie es dir geht, und verstehen, wenn du mal ein Treffen absagen musst, weil es deiner Mutter auf einmal schlechter geht.

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